Wie steht es um Ihren Säure-Basen-Haushalt?

Na, alles in Balance bei Ihnen? Viele unserer "Wehwechen" sind auf einen unausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt zurückzuführen. Wie bekommen sie da wieder mehr Gleichgewicht rein und warum ist eine basische Ernährung eigentlich sinnvoll? Um diese Fragen korrekt zu beantworten müssen wir etwas tiefer in die Materie eintauchen und uns mit dem menschlichen Säure-Basen-Haushalt auseinandersetzen.

Was versteht man unter Säure-Basen-Haushalt?

Der Mensch ist ein Wunderwerk der Natur und seine Genregulation wird vom Zusammenspiel von Säuren und Basen bestimmt. Grundsätzlich sind wir mit einem ph-Wert von 7,35 basische Lebewesen, jedoch sind die meisten Meschen heutzutage aufgrund vieler Lebensstilfaktoren übersäuert. Das äußert sich in Sodbrennen, Müdigkeit, Unwohlsein, Hautprobleme, Haarausfall und Magen-Darmprobleme. Um diese Symptome zu vermeiden ist ein ausgeglichener Säure-Basen Haushalt unumgänglich. Unser Säure-Basen Haushalt ist deswegen so wichtig weil er viele körperliche Funktionen wie z.b. die Atmung, den Kreislauf, die Verdauung, das Immunsystem und den Hormonhaushalt, regelt.

Der pH-Wert im Körper lässt sich ganz einfach mittels Blut-, oder Urintest ermitteln und gibt sehr schnell Auskunft ob ihr Körper übersäuert ist oder nicht.

Warum macht uns falsche Ernährung krank?

Grundsätzlich gilt zu sagen, dass bei unserer modernen Ernährungsweise saure Stoffwechselabfälle anfallen und so unser Säure-Basen Haushalt aus dem Gleichgewicht gerät. Fertigprodukte, Fast Food, Süßigkeiten und andere verpackte Produkte, sind nicht mehr frei von Zusatzstoffen. Unsere Mahlzeiten enthalten immer weniger frische Zutaten und viel zu viele künstliche Zusätze. In unserer Ernährung heutzutage ist ein hoher Anteil an Fett und Eiweiß. Diese Kombination führt langfristig zu einer enormen Säurelast in unserem Körper.

Zu den säurebildenden Nahrungsmitteln zählen vor allem tierische Produkte. Aber nicht nur der vermehrte Konsum von Fleisch wirkt sich negativ auf unseren Organismus aus, auch Süßigkeiten, Alkohol, Weißmehlprodukte, Kaffee und zuckerhältige Getränke erhöhen den Säuregehalt in unserem Körper.

Doch nicht nur die Ernährung hat einen Einfluss auf unser Säure-Basen System, auch viele Lebensstilfaktoren spielen eine große Rolle. Rauchen, zu wenig Bewegung, Stress, Medikamente, negative Gedanken und umweltbedingte Schadstoffe wirken sich negativ auf den pH-Wert in unserem Körper aus.

Das Resultat ist eine Übersäuerung und das vorzeitige Altern unserer Körperzellen.

Wohin führt die Übersäuerung?

Ein erhöhter Anteil an Schlacke in unserem Körper und eine Übersäuerung führen dazu, dass die Körperzelle frühzeitig beginnt zu altern. In jungen Jahren sind unsere Mineralstoffdepots noch gut gefüllt und der Köper kann die Säureattacken gut kompensieren. Im Alter sind diese Depots durch einen ungesunden Lebensstil schnell geleert und die Folge ist ein vorzeitige und rasche Alterung. Schlaffe Haut und ein schwammiges Bindegewebe sind typische äußere Merkmale. Aber nicht nur die Haut, sondern auch andere Organe leiden sehr stark an einer Übersäuerung des Organismus.

In den letzten Jahren wurden immer mehr wissenschafltiche Studien zu diesem Thema publiziert. So ergab eine Studie von der Universität in Basel, dass eine erhöhte Säurelast mit der Abnahme der Knochendichte zusammenhängt und so das Risiko an einer Osteoporose zu erkranken deutlich höher ist. Eine weitere Studie aus Amerika welche im Jahr 2014 veröffentlicht wurde, zeigte einen Zusammenhang zwischen dem Säure-Basen Haushalt und dem Fortschreiten chronischer Nierenerkrankungen.

Regelmäßige Entschlackung und Fastentage halten den Körper länger jung und erlaubt unserer Körperzelle, sich immer wieder zu regenerieren und neu zu formatieren. Denn Ihr alleine habt es in der Hand ob eine gesunde Zelle gesund bleibt oder sich zu einer kranken Zelle entwickelt.

Wie ernähre ich mich richtig?

Wenn wir von basischer Ernährung sprechen dann handelt es sich dabei um pflanzliche Lebensmittel. Obst- und Gemüsesorten, Nüsse, Samen, Kartoffeln und Kräuter, gehören zu den wichtigsten basenbildenden Nahrungsmitteln. Damit Ihr über den Tag verteilt genügend Vitamine im Körper habt, nehmt genügend Obst- und Gemüse zu euch.

Ideal wären 1-2 Faustgroße Portionen zu jeder Hauptmahlzeit oder ein Apfel als Snack zwischendurch. Das hebt nicht nur euren Vitamingehalt in der Körperzelle sondern trägt auch wesentlich zu einem ausgeglichenen Säure Basen Haushalt bei. Achtet auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr mit Wasser oder anderen ungesüßten Getränken. Optimal wären 2,5-3 Liter pro Tag. Wenn Ihr zusätzlich Sport betreibt erhöht bitte eure Wasserzufuhr auf 3-4 Liter pro Tag.

Ideal wären 1-2 Faustgroße Portionen zu jeder Hauptmahlzeit oder ein Apfel als Snack zwischendurch. Das hebt nicht nur euren Vitamingehalt in der Körperzelle sondern trägt auch wesentlich zu einem ausgeglichenen Säure Basen Haushalt bei.

Dr. Martin Reschl, Orthopäde und Ernährungsmediziner

Die Tipps der healthdoctors

Als Tipp: Trinkt jeden Tag ein Glas Wasser mit frisch gepresster Zitrone. Das wirkt basisch und versorgt eure Körperzelle auch mit dem notwendigen Vitamin C.

Die beste Formel für eine ausgewogene Ernährung ist das 80/20 Prinzip. 80% eurer Ernährung sollten aus basenbildenden neutralen Lebensmitteln bestehen, 20% können dann durchaus säurebildende Nahrungsmittel sein. Wichtig ist eine ideale Balance für den Säure-Basen Haushalt in eurem Körper zu gewährleisten. Zusätzlich zu einer basischen Ernährung empfehlen wir auch die regelmäßige Einnahme eines Basenpulvers. Dieses sollte reich an Mineralien und Spurenelemente sein. Zusätzlich zu einem Basenpulver empfiehlt sich die Einnahme von Vulkanerde. Vulkanerde ist eine Heilerde, welche alle radioaktiven Stoffe und Schwermetalle im Körper bindet und ausscheidet. Ideal wäre hier das Nahrungsmittelergänzungs-Produkt „Balance“ der Marke healthdoctors.

Als Tipp: beginnt den Tag mit einem basischen Frühstück, bestehend aus einem Porridge mit Mandelmilch und frischen Früchten. Dazu ein Glas Wasser mit frisch gepresster Zitrone und du bist Fit für den Tag.

Dieser Artikel wurde verfasst von: Dr. Martin Reschl, Orthopäde & Sportarzt, Ernährungsmediziner

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