Eigenbluttherapie (ACP)

Wofür die Abkürzung ACP steht, wo die Therapie mit Eigenblut hilft und was die Indikationen sind, erfahren Sie von unserem Facharzt für Orthopädie, Dr. Martin Reschl, genau hier in diesem Artikel.

Was bedeutet ACP?

ACP ist die Abkürzung für Autologes Conditioniertes Plasma. Autolog bedeutet körpereigen, conditioniert bedeutet aufbereitet und Plasma ist ein Bestandteil des Blutes.

Bei der ACP Therapie handelt es sich um eine Eigenbluttherapie, welche bei den unterschiedlichsten Beschwerden des Bewegungsapparates zum Einsatz kommt.

Wie wird die Therapie angewendet?

Bei der ACP Therapie werden 15ml Blut mittels einer Doppelkammerspritze aus der Armvene entnommen und in einer Zentrifuge 5 Minuten aufbereitet. Dabei setzt sich das mit Wirkstoffen und hochkonzentrierten Wachstumsfaktoren angereicherte Plasma ab und wird in die betroffene Region injiziert. Da die ACP Therapie rein natürlich und biologisch ist, sind auch keine Nebenwirkungen zu erwarten. Eine Schonung oder Sportkarenz ist nach der Injektion nicht notwendig.

Wann wird ACP eingesetzt?

Die Indikationen einer ACP-Therapie sind:

  • Kniearthrose
  • Hüftarthrose
  • Schulterarthrose
  • Achillessehnenverletzungen
  • Fersensporn
  • Patellasehnenreizung (Jumpers-Knee)
  • Muskelfaserriss
  • Bandverletzungen (z.B. Kreuzband, Sprunggelenk)
  • Meniskusverletzung

Die ACP Therapie unterstützt mit seiner regenerativen Wirkung den Heilungsprozess bei Verletzungen und fördert die Knorpelregeneration bei einer Gelenksabnützung.

Die Therapie richtet sich nach der Art der Verletzung oder chronischen Abnützung. Ein Therapiezyklus umfasst mindestens 3, maximal 5 Spritzen pro Woche. Die Kosten belaufen sich auf 180€ pro Spritze.

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