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Die Entzündung der Magenschleimhaut nimmt einem schnell den Appetit. Auch wenn Bauchschmerzen und Übelkeit oft nach wenigen Tagen vergehen, plagt manche Menschen immer wieder Gastritis. Hier kann eine bewusste und gesunde Ernährung helfen, die Schleimhäute nicht unnötig zu reizen und vorhandene Beschwerden zu lindern.

Wie Ernährung und Gastritis zusammenhängen

Eine Magenschleimhautentzündung, medizinisch Gastritis genannt, kann viele Ursachen haben. Tritt sie chronisch auf, können Stress oder eine ungesunde Lebensweise die Ursachen sein. Bei einer akuten Gastritis überlegst du zunächst am besten, welche Lebensmittel du in den Stunden und Tagen zuvor gegessen hast. Speziell scharfe, geräucherte, fett- und zuckerreiche Speisen verträgt der Magen vieler Menschen schlecht.

Eine Entzündung der Magenschleimhaut hat immer einen Reiz bzw. einen Auslöser. Bestimmte Nahrungsmittel kommen genauso in Frage wie die häufige Einnahme von Medikamenten und Alkohol. Da der Magen während der Entzündung weiterhin funktionieren und Speisen verdauen muss, stellt diese Situation einen extremen Stress für den gesamten Körper dar. Umso wichtiger ist es, den Magen zu schonen und mit der richtigen Ernährung zukünftige Schädigungen zu vermeiden.

Ausreichend trinken als wichtiger Tipp

Die Magensäure des Menschen gehört zu den aggressivsten Substanzen, die der menschliche Körper produziert. Ein echtes Problem, wenn die Säure auf die entzündete Magenschleimhaut trifft. Durch häufiges Trinken lässt sich die Magensäure etwas verdünnen und die Belastung des Magens lindern. Wenigstens 2,0 Liter Wasser täglich sind bei einer akuten Magenschleimhautentzündung wichtig.

Noch besser sind natürliche Tees, die mit ihren Wirkstoffen traditionell für die Linderung von Entzündungen bekannt sind.

Hierzu gehören:

  • Kamillentee
  • Salbeitee
  • Fencheltee
  • Schafgarbentee
  • Pfefferminztee

Verzichte auf Limonaden, stark gerösteten oder Milch-Kaffee, da diese den belasteten Magen eher reizen als unterstützen.

Gastritis Rezepte – was gehört in den Speiseplan

Der Stoffwechsel eines Menschen ist eine sehr individuelle Angelegenheit. Was eine Person sehr gut verdaut, führt bei einer anderen zu einer Unverträglichkeit. Im Falle einer Gastritis herrscht jedoch weitestgehend Einigkeit: Zu kochen sind leicht verdauliche Lebensmittel, die nicht sehr scharf, würzig oder fettig sind.

Auch wenn du bei einer Gastritis wenig Appetit und Magenschmerzen hast, ist es notwendig, Nahrung zuzuführen, um den Verdauungsorganen die Gesundung zu ermöglichen. Eventuell kannst du auch zu Nahrungsergänzungsmitteln greifen, um eine Basisversorgung sicher zu stellen.

Wichtige und gut verträgliche Grundlangen deiner Gastritis Rezepte sollten sein:

  • Reis, Kartoffeln
  • Kartoffelpüree
  • Karotten
  • Zucchini
  • Kürbis
  • Fenchel

Um überschüssige Magensäure zu binden, kannst du 4 bis 5 Mandeln sehr lange gekaut essen. Auch lauwarmer Haferflocken-Brei (Porridge) oder Milchreis sind angenehme Magenschmeichler (für Kuhmilchunverträglichkeiten ev. mit Sojamilch zubereiten). Joghurt kann im Akutfall ebenfalls kühlend auf den Magen wirken.

Abzuraten
ist von frittierten Speisen, Fleisch und Wurstwaren sowie fettreichen Milchprodukten und zuckerhaltigen Mehlspeisen und Gebäck. Rohes Obst und rohes Gemüse wirkt wie Sandpapier auf die entzündete Magenschleimhaut. Wenn die Magenschleimhautentzündung abgeklungen ist, kannst du schrittweise diese Lebensmittel wieder einbauen. Ein Verzicht für immer ist meist nicht notwendig.

Überfordere deinen Magen nicht, indem du ihm zu große Nahrungsmengen auf einmal gibst. 5 Mahlzeiten pro Tag sind meist besser verträglich als zwei große Mahlzeiten. Bei einer akuten Gastritis sind Betroffene ohnehin für jeden Bissen froh, den sie zu sich nehmen können.

Kann man einer Gastritis beim Essen vorbeugen?

Wie viele Magen-Darm-Beschwerden kann die Gastritis von einer ungesunden Lebensweise beeinflusst werden.

Denke über diese Lebensfaktoren nach, wenn du häufiger unter der Entzündung deiner Magenschleimhaut leidest:

  • Stehst du beruflich oder privat häufig unter Stress?
  • Nimmst du häufiger alkoholische Getränke zu dir?
  • Isst du sehr oft scharfe oder stark gewürzte Speisen?
  • Wie häufig snackst du fettreiche oder zuckerreiche Nahrungsmittel?
  • Bleibt im Alltag zu wenig Zeit für eine ruhige Nahrungsaufnahme?

Die Gewohnheiten deines Alltags zu überdenken, kann wesentlich zur Linderung deiner Beschwerden beitragen. Wenn es um die Nahrungsmittel selbst geht, haben wir oben einige Speisen genannt, die bei einer akuten Gastritis zu vermeiden sind.

Je nach Person können einzelne dieser Nahrungsmittel die Entstehung der Magenschleimhautentzündung provozieren. Hier heißt es, individuell zu experimentieren und den eigenen Magen besser kennenzulernen.

Würzen bei Gastritis – was ist noch möglich?

Unabhängig von den Gewohnheiten sind Gewürze ein häufiger Reizfaktor für den Magen. Viele Menschen empfinden alltägliche Speisen als zu langweilig, wenn diese nicht eine ordentlich pikante oder scharfe Würze enthalten. Hier gilt: Der Geschmackssinn des Menschen kann teilweise umlernen und sich mit der Zeit an weniger gewürzte Speisen gewöhnen.

Außerdem musst du nicht gänzlich auf Speisewürzen verzichten. Etwas Salz sollte bei Reis oder gekochtem Gemüse immer ins Wasser hinein. Frische Kräuter und milden Essig vertragen viele Betroffene einer Magenschleimhautentzündung ebenfalls sehr gut. Erneut gilt: Eigene Erfahrung zu sammeln und einige Kompromisse einzugehen, hilft dir bei der Entwicklung eines ganz persönlichen Speiseplans.

Empfiehlt sich eine professionelle Ernährungsberatung?

Wem es schwerfällt, die ideale Strategie für eine Erfahrung trotz Gastritis zu entwickeln, kann sich an einen Experten wenden. Unsere healthdoctors Experten aus dem Bereich Diätologie helfen nicht nur beim Thema Wohlfühlgewicht weiter. Aufgrund ihrer Ausbildung und der beruflichen Erfahrung sind Sie mit der Gastritis und anderen Beschwerden genauestens vertraut, die sich mit einem individuellen Ernährungsplan regulieren lassen.

Ob cholesterinarme Ernährung oder der einfache Verzicht auf einzelne Speisen, eine gute Beratung aus der Diätologie führt schnell zu den gewünschten Ergebnissen. Und ohne Entzündungen entsteht schnell neue Freude an vielseitigen, schonenden Mahlzeiten.

Ernährung bei Gastritis

NahrungsergänzungsmittelZeolith Kapseln, Mariendistel Kapseln, Zink Kapseln

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Bei Gastritis können dich unsere hochdosierten Nahrungsergänzungen optimal unterstützen. Folgende Produkte aus unserem Onlineshop bieten sich an:

  • Unsere Zeolith Kapseln Balance sowie auch die Mariendistel Kapseln Bauchgefühl eignen sich aufgrund des enthaltenen Kalziumkarbonats und neutralisieren überschüssige Magensäure.
  • Die Zink Kapseln Healthy Day mit Vitamin C, Resveratrol, Coenzym Q10 sowie weiteren Vitaminen und Spurenelementen, sind perfekt für die Basisversorgung, wenn du bei Gastritis kaum etwas essen kannst.

Der gemeinsame Weg aus deiner Gastritis

Wir wissen, dass es manchmal gar nicht so einfach ist, aus eigenen Kräften einen individuellen Speiseplan bei Gastritis auf die Beine zu stellen. Man findet viele Tipps und unterschiedliche Meinungen, was nun auf den Teller darf und was nicht. Aber was ist richtig und was falsch?

Mehr Informationen und Schritt für Schritt Anleitungen bekommst du in unseren Onlinekursen.

Julia Polzer

Co-Founder der Healthdoctors

Julia hat gemeinsam mit Dr. Martin die Healthdoctors für dich ins Leben gerufen. Als „Creative Head“ kümmert sie sich um die Kommunikation nach außen und die Aufbereitung der Inhalte, sodass du bestens mit Infos versorgt wirst!

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