Die natürliche Superpower für dein Immunsystem

Wir alle kennen es. Wieder sind wir mitten in der kalten Jahreszeit und schwups - einmal nicht gut auf das eigene Immunsystem aufgepasst, hat man Schnupfen und Co. am Hals. Muss aber nicht sein! Denn: wer kontinuierlich Bewegung macht, genügend frische Luft tankt, sich gesund und vitaminreich ernährt und das Immunsystem mit pflanzlichen Stoffen unterstützt, kommt gut durch die Wintersaison! Das weiß unsere Ernährungs- und Sportwissenschafterin Dr. Petra Stuparits ganz genau. In diesem Blogartikel verrät sie dir, wie du mit natürlichen Mitteln gut durch den Winter kommst und warum Supplements unseren Körper bestmöglich unterstützen können.

Lindenblüten

WIRKUNG:

Lindenblüten sind wahre Allrounder – sie wirken schleimlösend, entzündungshemmend, schmerzlindernd, blutreinigend und fiebersenkend. Dafür verantwortlich sind die enthaltenen Saponine, Gerb- und Schleimstoffe, welche eine entzündungshemmende Wirkung aufweisen und zur Stärkung des Immunsystems beitragen. Die Schleimstoffe sorgen zudem zur Linderung von Beschwerden bei Husten, indem sie einen Schutzfilm auf den Schleimhäuten des Mund- und Rachenraums bilden. Dadurch ist gewährleistet, dass der entzündete Bereich vor störenden Reizen geschützt ist und sich zudem weniger Krankheitserreger dort festsetzen können. Somit kommt es zu einer schnelleren Beruhigung der betroffenen Region und einer Verminderung der Entzündung.

ANWENDUNGEN:

  • Schwitzkur:
    1 Esslöffel Lindenblüten
    ca. 200 ml Wasser

Zubereitung: Das Wasser zum Kochen bringen und die Lindenblüten damit aufgießen. Anschließend fünf Minuten ziehen lassen. Der Tee sollte dann innerhalb der nächsten halben Stunde getrunken werden, um die Schweißproduktion anzuregen und so den Entgiftungsprozess des Körpers einzuleiten.

  • Lindenblütentinktur:
    Lindenblüten
    Doppelkorn oder Weingeist

Zubereitung: Lindenblüten in ein Schraubglas geben und mit Doppelkorn oder Weingeist bedecken. Anschließende 2-6 Wochen ziehen lassen und danach den Sud abseihen. Wichtig: Füllen Sie den Sud in eine dunkle Flasche! Bei Bedarf bis zu dreimal täglich 10-15 Tropfen einnehmen.

  • Lindenblütenöl:
    ca. eine Hand voll getrockneter Lindenblüten
    200 ml Oliven- oder Mandelöl

Zubereitung: Lindenblüten und Öl miteinander vermischen und in einem dunklen Glasgefäß 10 Tage an einem sonnigen Platz stehen lassen. Danach das Gemisch filtern und schon kann es wie eine Creme verwendet werden.

GUT ZU WISSEN:

Die Linde blüht in den Sommermonaten Juni und Juli. In dieser Zeit können die Blüten gemeinsam mit den Hochblättern gesammelt und anschließend getrocknet werden. Wenn sie eine gelbgrüne Farbe aufweisen, sind sie ausreichend getrocknet und somit haltbar für die Lagerung.

Wenn man keine Möglichkeit hat, Lindenblüten zu sammeln, besteht die Möglichkeit getrocknete Lindenblüten in der Apotheke zu kaufen. Diese sind etwa ein Jahr haltbar.

Sanddorn

WIRKUNG:

Sanddorn – die orangefarbenen Beeren sind eine wahre Vitaminbombe, vor allem wenn es um Vitamin C geht. Kaum eine andere Frucht weist mehr von diesem immunstärkendem Vitamin auf. Daher ist Sanddorn unverzichtbar, wenn man den Körper vor krankmachenden Eindringlingen schützen will. Lange wusste man nichts von der vielfältigen Wirkung dieser Frucht. Doch heute hat sie sich als natürliches Mittel zur Stärkung des Immunsystems etabliert. Auch zur Behandlung von Hautkrankheiten, wie zum Beispiel Neurodermitis, Akne oder Sonnenbrand, findet Sanddorn breite Anwendung. Weiters wirkt Sanddorn entzündungshemmend, kreislaufanregend, blutstillend und kann zur Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit beitragen.

ANWENDUNGEN:

  • Sanddorngetränk zur Stärkung des Immunsystems
    1/8 l Orangensaft
    Saft einer Zitrone
    1 Esslöffel Sanddornsaft
    2 Esslöffel Heidelbeersaft

Zubereitung: Die Zutaten miteinander vermischen und täglich 1 Glas davon kalt oder warm genießen.

  • Sanddornsirup:
    1 kg frisch gepflückte Sanddornbeeren
    1 Esslöffel Wasser

Zubereitung: Die Zutaten miteinander vermischen und vorsichtig erhitzen, nicht zum Kochen bringen. Wenn die Farbe verblasst, die Früchte durch einen Sieb streichen und langsam mithilfe eines Handmixers mit 500 g Honig verrühren. Den Sirup anschließend luftdicht verschließen im Kühlschrank aufbewahren. So ist der Sirup ca. ein halbes Jahr haltbar.

Um Erkältungen vorzubeugen sollte 3-mal täglich ein Teelöffel Sanddornsirup konsumiert werden. Weitere Informationen: Gesunde Ernährung.

GUT ZU WISSEN:

Die Früchte des Sanddorn können im Garten angebaut werden. So hat man eine kostenlose Heilpflanze direkt vor der eigenen Haustüre. Die Erntezeit ist zwischen Mitte August und Oktober. In diesem Zeitraum sind die Früchte auch frisch im Handel erhältlich. Ansonsten gibt es sie in getrockneter Form oder in Form von verschiedenen verarbeiteten Produkten zu kaufen.

Die frischen Sanddorn-Beeren schmecken sehr sauer und werden daher sehr gerne zu Säften, Marmeladen und Mus verarbeitet.

Schwarzer Holunder

WIRKUNG:

Schwarzer Holunder hilft bei klassischen Erkältungskrankheiten und wirkt schleimlösend. Er weist eine Vielfalt an Inhaltsstoffen auf wie ätherisches Öl, Flavonoide, Kaffeesäurederivate, Gerb- und Schleimstoffe. Die enthaltenen Anthocyane – das sind sekundäre Pflanzenstoffe, die dem schwarzen Holunder die Farbe geben – wirken als Schutzschild vor dem Angriff freier Radikale und tragen zur Stärkung des Immunsystems bei.

So vielfältig wie die Wirkung des schwarzen Holunders ist auch seine Verwendung in der Küche. Das intensive Aroma der Blüten wird gerne zur Herstellung von Essig, Wein, Sirup, Süßspeisen oder Tees genutzt. Die Blütenknospen können hingegen in Essig und Salz eingelegt werden. Aus dem Saft der Holunderbeeren lassen sich Köstlichkeiten wie Fruchtaufstriche, Wein und Essig zubereiten. Die getrockneten Beeren können als gesunder Süßigkeitenersatz dienen.

ANWENDUNGEN:

  • Holundergetränk zur Erwärmung von Innen
    ¼ l Holunderbeerensaft
    ¼ l Wasser
    2 Gewürznelken
    3 Kardamonkörner
    ½ Stange Zimt

Zubereitung: Holundersaft und Wasser vermengen und anschließend erhitzen. Die Flüssigkeit sollte allerdings nicht kochen. Dann Gewürznelken, Zimt und Kardamon hinzufügen und das ganze drei Minuten ziehen lassen. Bei Bedarf kann das fertige Getränk mit Honig gesüßt werden. Es sollte so heiß wie möglich und schluckweise getrunken werden. Das Getränk eignet sich hervorragend bei Kältegefühl, weil es den Körper sehr schnell von innen erhitzt. So hat eine mögliche Erkältung keine Chance.

GUT ZU WISSEN:

1. Die unreifen Früchte und die rohen reifen Früchte sollten nur in geringen Mengen konsumiert werden, weil sie zu Durchfall und Übelkeit führen können.

2. Aufgrund der intensiven Färbekraft der Anthocyane werden Holunderbeeren zur Herstellung von Lebensmittelfarbe verwendet.

Spitzwegerich

WIRKUNG:

Der Spitzwegerich – auch als Lungenblatt oder Spießkraut bezeichnet – ist ein Wiesenkraut, welches sehr oft als Heilpflanze zum Einsatz kommt. Das besondere ist seine antibiotische Wirkung, welche er dem sekundären Pflanzenstoff Aucubin verdankt. Der Spitzwegerich kann aber noch mehr: Neben seiner antibiotischen Eigenschaft wirkt er zudem antibakteriell, entzündungshemmend, blutreinigend und blutstillend. Aufgrund seiner enthaltenen Schleimstoffe stellt er auch ein wahres Wundermittel bei Husten, Lungen- und Bronchialerkrankungen dar. Bei Husten kann ein Spitzwegerich-Tee reizmildernd und schleimlösend wirken.

  • Spitzwegerich- Tee bei Atemwegsbeschwerden
    2 Teelöffel getrocknete Spitzwegerichblätter
    ¼ l kochendes Wasser

Zubereitung: Die getrockneten Spitzwegerichblätter mit kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten ziehen lassen. Danach den Tee abseihen und einen Teelöffel Honig hinzufügen.

Zur Linderung von Atemwegsbeschwerden werden 3 Tassen frisch zubereiteter Tee empfohlen.

GUT ZU WISSEN:

1. Die Wirkung von Spitzwegerich wird sehr oft mit jener des Penicillins gleichgesellt.

2. Aufgrund der Tatsache, dass der Spitzwegerichtsaft nicht schimmelt, wurde man erst auf dessen Wirksamkeit aufmerksam.

3. Blätter des Spitzwegerichs kann man bis Ende September sammeln, um daraus einen Sirup herzustellen oder um sie als Teekräuter zu trocknen. Die Blätter aus der Pflanzenmitte weisen dabei den höchsten Wirkstoffgehalt auf.

Dieser Artikel wurde verfasst von: Dr. Petra Stuparits, MSc., Ernährungsberatung und Sportwissenschafterin

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