Peter Weese

Peter weese

Peter, der Networker. Sein Herz brennt für die faire Vernetzung von Professionen und die (Weiter)Entwicklung innovativer Projekte im medizinischen Bereich. Die Vielseitigkeit der Therapien bildet er in seinem Portfolio ab und als Physiotherapeut besitzt er, wie selbst über sich erzählt, ein gutes Bauchgefühl, um individuelle Behandlungen für einzelne Beschwerden zu gestalten. Sein therapeutisches Steckenpferd ist die Behandlung der Halswirbelsäule bei Tinnitus, Schwindel und Kopfschmerzen. Ins Zentrum der Kommunikation mit seinen Klienten rückt er die Vermittlung von Hintergrundwissen und die Förderung der Selbstwirksamkeit.

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    Ortho Sport Praxis Wien

    Peter gründete das Orthosport-Physio Netzwerk mit mehreren Praxen in Wien, besitzt die Zusatzausbildungen zur Sportphysio- und Manualtherapie und trägt den Mastertitel der „Advanced Physiotherapy and Management“.

    Peter weese

    Kenne deine Grenzen und plötzlich wirst du merken was alles möglich ist!

    Tipps

    Peter Weese Buchtipp
    Mein Buchtipp für sie

    "Die Richard Branson Biografie". In seinem Buch erzählt Richard Branson die Geschichte, wie er es als Teenager aus einem Vorort von London mit viel Fleiß und Innovationsgeist vom Schallplatten- und CD-Laden Betreiber über u.a. eine Atlantiküberquerung mit einem Segelboot bis ins All geschafft hat. Total inspirierend!

    Schlafen ist gesund
    Schlafen sie sich gesund

    Schlaf ist ein Regenerationskatalysator und gibt Ihrem Körper und Geist die Chance seine Wunden zu heilen! Gönnen Sie sich deshalb ein ausreichendes Maß an Schlaf. Ich empfehle 6 bis 8 Stunden pro Tag, manchmal aber auch länger.

    Gemeinsam lachen
    Lachen tut gut

    Nützen Sie jede Gelegenheit um zu lachen. Das versetzt Ihren Körper in ein ganz anderes Setting. Meine Empfehlung: Lachen mit Alex Kristan, dem österreichischen Stimmenimmitator und Parodist. Und weil bei ihm eine Pointe nach der anderen kommt, kann man auch super abschalten.

    Aktuelle Blogbeiträge

    Tinnitus behandeln: Strategien gegen den Lärm im eigenen Ohr

    Plötzlich ist es einfach da: Dieses Pfeifen und Klingeln im Ohr - laut und deutlich, anhaltend und unangenehm. Für die Töne gibt es keinen externen Verursacher - ohne Zweifel, der Lärm "sitzt" im eigenen Ohr.

    Tinnitus, so werden die Ohrgeräusche genannt, die von keiner äußeren Schallquelle herrühren. Schätzungen gehen davon aus, dass rund eine Million Österreicher schon einmal von dem nervigen Tumult im eigenen Ohr heimgesucht wurden, rund 100.000 leiden chronisch unter Tinnitus.

    Wie entsteht das Ohrenklingeln und welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Ist Tinnitus heilbar? Hier gibt es Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Thema Tinnitus behandeln, Therapie und Behandlung.

    Was genau ist Tinnitus?

    Der Begriff leitet sich vom lateinischen "tinnire" ab, was so viel wie "klingeln" bedeutet. Unter einem Tinnitus werden unterschiedliche Ohrgeräusche verstanden, die nur die Betroffenen selbst in den Ohren hören können - Geräusche, für die es also keinen objektiven Erzeuger gibt. Sie werden als Klingeln oder Pfeifen, als Zischen, Rauschen, Knarren oder Summen beschrieben.

    Die Geräusche in den Ohren können laut oder leise sein, eine hohe oder tiefe Frequenz haben und sich kurzzeitig bemerkbar machen, aber auch über Monate und Jahre bleiben. Besonders die chronische Form des Tinnitus kann die Lebensqualität empfindlich beeinträchtigen.

    Wichtig: Tinnitus ist als akustische Wahrnehmung keine Krankheit, vielmehr ein Symptom. Tinnitus ist vergleichbar mit einem Schmerz, der auf einen Defekt, eine Fehlfunktion oder eine Erkrankung hinweist.

    Was sind die Ursachen für Tinnitus?

    Die Liste der Ursachen für Tinnitus ist lang. Da diese zudem sehr, sehr unterschiedlich sein können, erfordert die genaue Abklärung oft eine interdisziplinäre Diagnose. Die häufigsten Gründe sind:

    • Lärmtrauma
      Rund 30 Prozent der Fälle resultieren aus plötzlicher oder ständiger extrem hoher Lärmbelastung. Eine Akutbehandlung durch einen HNO Arzt ist wichtig.

    • Hörsturz
      Der plötzliche Gehörverlust geht oft mit Ohrgeräuschen einher, diese bleiben dann hartnäckig.

    • Morbus Menière
      Die Erkrankung des Innenohrs wird vermutlich durch Überdruck ausgelöst. Drehschwindel und Tinnitus gelten als wichtigste Symptome. Eine Therapie ist unausweichlich.
    • Fehlstellungen im Kiefergelenk, Störungen im Bereich der Halswirbelsäule
      Kiefergelenk, Kaumuskulatur und die obere Halswirbelsäule haben direkte Verbindungen zur Ohrtrompete bzw. über die Hirnnerven direkten Einfluss auf die Reizweiterleitung vom Gehörnerven (N. vestibulocochlearis) und können einen Tinnitus auslösen. Neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge entstehen die Geräusche nicht in den Ohren sondern im Gehirn.

    • Durchblutungsstörungen der Kopfgefäße sowie Beeinträchtigungen an der Halsschlagader

    Psychische Überbelastung durch dauerhaften Stress können die Wahrnehmung des Tinnitus verstärken. Auch hier sind Therapien notwendig um Betroffenen nachhaltige Besserung zu bringen.

    Welche Auswirkungen hat ein Tinnitus?

    Die unmittelbaren Auswirkungen der Ohrgeräusche hängen sehr stark von der subjektiven Empfindung und Wahrnehmung der Betroffenen ab. Aus medizinischer Sicht wird zunächst der akute vom chronischen Tinnitus unterschieden.

    Wobei die Klassifizierung als chronisch erst bei einer Dauer von mehr als drei Monaten greift. Die Schwere der Beeinträchtigung wird zudem in vier verschiedene Grade eingestuft:

    • Grad I und II gelten als kompensierte Formen. Das meint: Sie lassen sich durch geeignete subjektive Maßnahmen bzw. durch eine Therapie "ausgleichen". Die Belastung durch den Tinnitus ist vergleichsweise gering und tritt nur bei großer Anspannung und hohem Stress in den Vordergrund.

    • Grad III und IV sind dagegen dekompensierte Ausprägungen. Das heißt: Eine körpereigene Gegenregulation ist kaum, oder nur unter sehr großen Anstrengungen, möglich. Betroffene Patienten leiden dauerhaft und ausgeprägt unter der Beeinträchtigung. Der Tinnitus überschattet das gesamte Leben, emotionale und kognitive Fähigkeiten. Es kommt zu Konzentrationsmangel und Schlafstörungen, depressiven Entwicklungen und Berufsunfähigkeit.

    Wie lässt sich ein Tinnitus behandeln?

    Eine erfolgreiche Behandlung des Tinnitus setzt eine präzise Diagnose voraus. Bei akutem Tinnitus ist dabei durchaus Eile, aber keine Hektik gefordert.

    Bei akuten Innenohrschäden (Hörsturz, Lärmtrauma, Durchblutungsstörung) verordnet der Arzt zumeist eine Infusionstherapie mit durchblutungsfördernden Medikamenten, respektive die Gabe von Kortison bei vermuteter Entzündung.

    Bei Fehlstellungen im Bereich des Kiefergelenks oder der Halswirbelsäule greift eine gezielt eingesetzte Physiotherapie.

    Langfristig größte Erfolge bei chronischem Tinnitus erzielen jedoch kombinierte Strategien aus Bewältigungstraining und kognitiver Verhaltenstherapie. Sie basieren, vereinfacht gesagt, auf der Annahme, dass über das Verstehen des Tinnitus, Alltagsängste abgebaut werden.

    Durch die Konzentration auf "gute" Gedanken, auf Bewältigungsstrategien für ungelöste Konflikte, und auf die Förderung des eigenen Wohlbefindens durch eine gezielte Physiotherapie, verliert der Tinnitus an Stellenwert.

    Diese Behandlung erfordert eine interdisziplinäre Zusammenarbeit aus Physiotherapie und Orthopädie, einer Ernährungsberatung zur gesunden Ernährungsweise und optimaler Weise Unterstützung durch mentales Coaching. Mehr dazu auch unter: Mentaltraining Wien.

    Was kann ich selbst bei einem Tinnitus tun?

    Betrachten Sie den Tinnitus als einen Anstoß, um Ihrer Lebenssituation und Ihrer Gesundheit ein erhöhtes Maß an Aufmerksamkeit zu schenken. Das fällt sicherlich zunächst schwer. Lassen Sie sich deshalb von kompetenten Therapeuten helfen, um beispielsweise tief verinnerlichte, alles beherrschende Leistungsgedanken zu verabschieden.

    Probieren Sie als Therapie autogenes Training und Achtsamkeitsübungen, progressive Muskelentspannung oder Yoga. Vereinbaren Sie einen Termin bei einem guten Physiotherapeuten in Wien und denken Sie konkret über das Thema gesunde Ernährung nach.

    Mit einem Wort: Versuchen Sie, gelassener zu werden und auf die feinen Signale zu hören, die Ihnen den Weg zu Ihrem subjektiven Wohlgefühl weisen.

    Fazit

    Sie können Ihre Ohren nicht schließen, einen Tinnitus nicht ausblenden. Trotzdem müssen die lästigen Ohrgeräusche Ihre Lebensqualität nicht dauerhaft beeinträchtigen. Je nach Ursache helfen eine medikamentöse Behandlung, also Medikamente, durch den HNO Arzt und eine gezielte Physiotherapie. Auf unserer Website finden Sie zahlreiche Informationen und Hilfe sowie Tipps für Therapien.

    Technisch kann auch ein sogenannter Rauschgenerator, ein sogenannter Noiser oder Rauscher, helfen. Dieser wird wie Hörgeräte hinter dem Ohr getragen.

    Bei ungeklärter Entstehung erzielen ein kompetentes Bewältigungstraining, Physiotherapie und eine kognitive Verhaltenstherapie, die Hand in Hand gehen, beachtliche Erfolge. So kann es gelingen, das positive Gleichgewicht zwischen Körper und Seele wieder herzustellen.

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